Samstag, 28. Januar 2012

Ziemlich Beste Freunde

Ein wirklich gelungener Film, bei dem mir die Tränen kamen!

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, über den Film "Ziemlich Beste Freunde" einen Eintrag zu erstellen, aber nachdem ich den Film heute gesehen habe, kann ich nicht anders. Ein französischer Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert.

Thema: Der Film handelt von einem Arbeitlosen, frisch aus dem Knast entlassenen Mann, Driss (Omar Sy), der sich als Pfleger bei einem querschnittgelähmten, reichen, Philippe (Francois Cluzet), bewirbt. Dort erwartet er jedoch nur einen Stempel für das Arbeitsamt. Philippe jedoch stellt den Jungen ein, weil dieser ihm nicht mit Mitleid begegnet. Sie erleben lustige Situationen und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm von seinem Leben bleibt.

Ich habe nicht gedacht, dass der Film so toll ist. Er ist tiefgründig, lustig und regt wirklich zum Nachdenken an. Die Musikwahl, sowie die Schauspielerwahl ist echt gelungen.
Selten habe ich einen Film von Anfang bis Ende komplett genossen.
Eigentlich wollte ich gar nicht in diesen Film rein gehen, aber nachdem viele Freunde mir diesen empfohlen haben, habe ich mich heute ganz spontan dazu entschlossen, mir ihn auch anzusehen. Und ich bin wirklich glücklich, dass ich mich dazu entschieden habe. 


Habt ihr den Film schon gesehen? Wie findet ihr ihn?

Freitag, 27. Januar 2012

Wahre Freunde, Falsche Freunde

'Wie viele Freunde hast du?'
Kennt ihr diese Frage? Viele Leute glauben, dass dich die Anzahl deiner "Freunde" zu dem macht, was du bist. Aber seien wir mal ehrlich, wer so was denkt, hat doch eigentlich nicht wirklich begriffen, wer wirklich ein Freund ist, oder nicht.

Wieso reduziert man einen Menschen darauf, wie viele "Freunde" er hat?
Ich meine, wenn dir jemand sagt, er hätte ganz viele Freunde, dann stellt man sich doch die Frage, ob diese "Freunde" auch wirklich immer für denjenigen da sind, oder ob sie einen dann einfach fallen lassen.


Es gibt leider viele Leute, die einen nur dann als "Freund" bezeichnen, wenn sie ihn für irgendetwas brauchen, oder in guten Zeiten; leider.
Doch sind nicht eigentlich die Menschen, die IMMER für dich da sind, die wahren Freunde? Sie halten in guten Zeiten zu dir, sowie in schlechten Zeiten. Sie lachen mit dir; weinen mit dir.

Oft ist es auch so, dass man z.B. auf "SchülerVZ" oder "facebook" danach geht, wie viele "Freunde" man dort hat. Erst wenn man etwa 400 oder 500 Bekanntschaften hat, halten einige jemanden für "beliebt".

Ich finde das ziemlich traurig. Eine Person kann auch dann einen guten Charakter haben. Dafür hat sie aber dann vielleicht die Richtigen Freunde.


Hätte ich meine Freunde nicht, wäre ich heute nicht das, was ich bin. Sie waren immer für mich da und haben mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ich weiß wirklich nicht, was ich ohne sie wäre. (An dieser Stelle könnt ihr euch von mir gedrückt fühlen)
Ich bin mit meinem besten Freund jetzt seit der 6. Klasse unzertrennlich. Alle haben immer gesagt, dass ein Junge und ein Mädchen nicht befreundet sein können; jedenfalls nicht so wie wir. Niemand hat es geschafft sich zwischen uns zu stellen. Egal was für ein Problem ich hatte, er stand an meiner Seite. Egal wer mich nicht leiden konnte, er konnte ihn dann auch nicht mehr leiden.
Ich habe das eine lange Zeit lang irgendwie als selbstverständlich empfunden. Mittlerweile weiß ich, dass nicht jeder so ein Glück hat. Das finde ich ziemlich traurig. Hat nicht jeder einen besten Freund/Freundin verdient?


Sprüche, die zu diesem Thema passen:
1. Freundschaft ist Liebe mit Verstand.
2. Es ist die Art, wie sie mich zum lachen bringen, selbst dann, wenn mir nichtmal nach lächeln zumute ist.
3. Selbst die besten Freunde machen mal Fehler, aber nur die wahren machen sie auch wieder gut.
4. Es ist nicht wichtig, wohin man im Leben geht, was man hat oder tut. Es ist wichtig, wen man an seiner Seite hat.
5. Freundschaft ist, wenn man ohne zu zögern alles aufgeben würde.

Was habt ihr schon alles mit euren Freunden erlebt?

Donnerstag, 26. Januar 2012

Neuer Blog, Neue Erfahrungen

Ich weiß gar nicht, wie ich mit diesem Blog anfangen soll...
Nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wieder einen Blog zu haben.
& dann kam heute ganz plötzlich der Drang, einen zu erstellen...

Kennt ihr das, wenn die meisten Leute, immer unzufrieden sind?
Sie bemerken selten positive Ereignisse, oder können sie nicht genießen.

Eine Zeit lang ging es mir auch so. Bis letztes Jahr, in dem sich irgendwie eine Menge verändert hat. Es scheint, als hätte ich von heute auf morgen damit angefangen, in allen möglichen Erlebnissen das positive zu sehen.
Wenn mir etwas schlechtes passiert ist, habe ich nach etwas gutem darin gesucht.

Beispiel:
 
Wenn ich Kopfschmerzen hatte, habe ich mich nicht aufgeregt, dass ich sie hatte, sondern war dankbar, als sie weg waren.

Wenn ich einen Vortrag halten musste, oder neue Leute kennen gelernt habe, und dann verunsichert war, oder mich blamiert habe, war ich nicht sauer, oder traurig deswegen. Ich habe mir gedacht: 'Beim nächsten Mal wird es besser!'

 
Ich finde, dass dazu gut folgendes Zitat passt: 

"Ich glaube daran das alles was passiert seinen Grund hat,
manche Menschen sich verändern,
damit du lernst jemanden gehen zu lassen,
Dinge falsch laufen, so dass du die Richtigen zu schätzen weißt.
Dass du den Lügen glaubst um daraus zu schließen,
dass du nicht jedem Vertrauen kannst.
Und manchmal gute Dinge einfach vorbei gehen müssen,
damit Bessere folgen können."
-Marilyn Monroe


 
Mittlerweile bin ich richtig zufrieden mit meinem Leben. Ich war selten so glücklich, wie in den letzten Monaten.
Was heißt  "glücklich sein"?
Und wieso merken viele Menschen es nicht, dass sie eigentlich glücklich sind?

Ich denke, dass "glücklich sein" heißt, dass man einfach zufrieden ist & mit niemanden tauschen möchte, nur weil das Leben eines anderen interessanter, oder spannender ist, als das eigene.
Außerdem denke ich, dass viele Menschen es nicht merken, dass sie glücklich sind, weil man vielleicht nicht mit sich selbst zufrieden ist und sich mit anderen vergleicht, oder man einfach nie mit dem zufrieden ist, was man hat, obwohl man oft eine ganze Menge hat, worauf man stolz sein kann...

Was glaubt ihr, was heißt "glücklich sein"?